key facts

TECHNIK

Implantatwechsel / -entfernung

EINGRIFFSDAUER

ca. 1 Stunde

SCHMERZEN

3 (SKALA 1-10)

AUSFALLZEIT

3-5 Tage

ERGEBNIS

Nach 2-3 Monaten

KOSTEN

Implantatentfernung  und Implantatwechsel auf Anfrage

Erstgespräch für neue Patienten: € 50.-

BEHANDELNDE

ÄRZTE

Dr. Rolf Bartsch theaesthetics

Implantatwechsel / Implantatentfernung

Sie möchten Ihre Implantate wechseln oder entfernen?

Die Gründe für einen Wunsch nach einem Implantatwechsel und einer Implantatentfernung können vielfältig sein. Einige möchten wir weiter unten gerne näher erläutern.

Unser Service in Bildern

Lösung in Schritten

Erstberatung 

Sie können uns für einen Termin zur Erstberatung auf verschiedenen Wegen erreichen: 

„Ich habe Implantate, hätte aber gerne eine noch größere Brust.“

Die Unzufriedenheit mit der Größe eines Implantats kann verschiedene Ursachen haben. Oft haben sich die Patientinnen schnell an die neue Größe gewöhnt, und sie erscheint ihnen zu wenig „groß“, oder sie wollten von Beginn an größere Implantate, dies war in einem Eingriff aber nicht umsetzbar. Der Wechsel auf größere Implantate ist ca. 6 Monate nach der Erstoperation möglich, da sich dann das Brustgewebe und die Haut soweit gedehnt haben, dass ein größeres Implantat einsetzbar ist. Studien haben bewiesen, dass Probleme durch Silikonimplantate umso häufiger auftreten, je größer die Implantate sind. Wir lehnen es ab, Implantate zu verwenden, die größer als die vorhandene Brustbasis sind, da in dem Fall Probleme auf lange Sicht vorprogrammiert sind.

Die Grafik zeigt 4 Stufen der Dehnung des Brustgewebes:

  1. Natürlicher Zustand: Diese Phase kann mit oder ohne Implantat vorhanden sein. Das Bindegewebe ist nur wenig gespannt.
  2. Elastisches Level: Das Brustdrüsengewebe ist bis zur natürlichen Grenze gespannt. Dieser Zustand kann durch ein Implantat oder auch zb. bei Schwangerschaft entstehen. Das Silikonimplantat entspricht der Brustbasis und hat eine moderate oder hohe Projektion.
  3. Plastisches Level: Die natürliche Dehnbarkeit des Gewebes ist überschritten, es kommt zu dauerhaften Veränderungen der Brust. Entweder kommt es durch ein zu großes Implantat (kann zu breit oder zu hoch sein) oder durch z.B. Schwangerschaft oder Stillzeit zu diesen Veränderungen.
  4. Phase der Deformation: Die Brust ist stark überdehnt. Meist geschieht dies durch deutlich zu breite bzw. zu hohe Implantate. Es kommt zur permanenten Zerstörung des Stützapparats. Dies führt mit der Zeit zu einem Absacken der Brust, auch ohne Gewichtsveränderungen.

Die Wahl des Implantats sollte daher immer anhand der anatomischen Voraussetzungen erfolgen.

„Ich hätte lieber ein kleineres Implantat.“

Hat man nach einer Brustvergrößerung das Gefühl, die Implantate sind doch zu groß, kleinere wären schöner, ist auch dies möglich – hierbei gilt es jedoch Folgendes zu beachten: der Hautmantel und die „Implantattasche“ innerhalb der Brust sind durch die zu großen Implantate überdehnt worden. Würde man nun ein kleineres Implantat einsetzen, fände dieses keinen Halt, und würde nicht gut einheilen. Beim Wechsel von „groß zu klein“ gilt daher: zuerst werden die Implantate in einem kleinen Eingriff entfernt. Danach muss ca. 3-6 Monate gewartet werden, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, dass sich das Brustgewebe wieder zusammenzieht und verheilt. Anschließend können in einem Folgeeingriff die neuen, kleineren Implantate eingesetzt werden. Je nach Alter und Gewebezustand kann der neuerliche Aufbau mit oder ohne Straffung der Brust möglich sein.

Überdehntes Brustdrüsengewebe: Hat sich die Brust auch nach der Entfernung der Implantate nicht ausreichend zurückgebildet ist entweder eine

  • Straffung um den Brustwarzenhof oder
  • Straffung mittels T-Schnitt notwendig.

Nur so kann ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden. Von einem Wechsel runder Implantate auf anatomische Implantate wird aufgrund der hohen Rotationsgefahr in den meisten Fällen abgeraten.

„Mein Implantat ist defekt.“

Sie haben einen Ultraschall oder ein MRT gemacht und das Ergebnis zeigt ein defektes Implantat. Eine Ruptur der Implantate ist selten, aber dennoch möglich. Oftmals spüren die Patientinnen, dass sich eine Brust weicher anfühlt als die andere. Grundsätzlich sollten defekte Implantate so schnell wie möglich gewechselt werden, damit eventuell ausgetretenes Silikon nicht zu lange im Körper verweilt. Im Zuge dieser Operation wird das rupturierte Implantat vorsichtig entnommen und die Implantattasche komplett gereinigt. Sollte zusätzlich eine Kapselfibrose bestehen, kann das defekte Implantat auch „en bloc“ entfernt werden.

„Meine Brust fühlt sich hart und fest an, ich habe eine Kapselfibrose.“

Die Kapselfibrose ist eine sehr seltene Komplikation nach einer Brustvergrößerung oder Bruststraffung. Sie tritt bei unseren Operationen bei weniger als 1 Prozent aller Patientinnen auf und beschreibt die übermäßige Bildung einer harten, bindegewebsartigen Kapsel um das Implantat. Man unterscheidet Grad 1 – 4, wobei man erst ab Grad 3 Schmerzen verspürt. Bei Grad 4 kommt es zusätzlich zu einer Verformung der Brust.

Zuerst kann versucht werden, die Kapsel manuell (in Dämmerschlaf) durch Druck von außen zu sprengen – verläuft dies erfolglos, muss das Implantat inkl. Kapsel operativ entfernt werden. Anschließend kann ein neues Implantat eingesetzt werden.

„Ich habe das Gefühl, die Implantate machen mich krank – Breast Implant Illness.“

In manchen Fällen gibt es Patientinnen, bei denen sich nach einer Brustvergrößerung anstelle eines gesteigerten Körperbewusstseins das komplette Gegenteil manifestiert: sie fühlen sich seit den Implantaten chronisch müde, leiden an unerklärbaren Symptomen wie Haarausfall, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Muskelschmerzen, etc. – und sehen als Ursache dieser Beschwerden die Reaktion ihres Körpers auf die Implantate. Wissenschaftlich bewiesen ist dieses Phänomen noch nicht – allerdings nehmen wir diese Warnzeichen sehr ernst, und empfehlen bei Verdacht einer „Breast Implant Illness“ die komplette Entfernung der Implantate, da wir dadurch bei fast allen Patientinnen ein Verschwinden der Symptome beobachten konnten. Die beste Diagnose einer Breast Implant Illness erfolgt, wenn man Symptome beobachtet, die unmittelbar nach der ersten Operation neu auftreten. Patientinnen, die sich mit diesem Phänomen an uns wenden, haben sich bereits intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und wünschen sich häufig die in Internetforen oftmals genannte „en-bloc“ – Entfernung der Implantate. Hierbei sollen nicht nur die Implantate, sondern auch die sie umgebende Kapsel komplett entfernt werden. Wir geben während der Operation unser Bestes, um alle leicht zugänglichen Anteile der Kapsel zu entfernen – die Kapsel ist jedoch bei der Lage „unter dem Muskel“ fest mit der Rippenmuskulatur verwachsen und eine Entfernung dieser Segmente kann zu einem sog. „Pneumothorax“ (= Luftansammlung in der Lunge) führen, mit schlimmen Konsequenzen. Daher gilt: bei jedem Verdacht auf Breast Implant Illness führen wir eine Entfernung der Implantate sowie eine Kapsulektomie (= die Entfernung der Kapsel) durch – auf die zwanghafte Entfernung von fest verwachsenem Gewebe mit dem Rippenbogen wird aufgrund der gesundheitlichen Risiken jedoch verzichtet.

„Meine Brust hat sich seit der OP stark verändert und gefällt mir nicht mehr.“

Große Gewichtsschwankungen, eine Schwangerschaft bzw. die damit einhergehende Stillzeit oder auch die falsche Implantatauswahl, Implantatlage oder Operationstechnik können dazu führen, dass das Ergebnis der Brust nicht ästhetisch ansprechend ist und sich die Patientinnen mit ihrer Brust nicht mehr wohlfühlen.

– Waterfall-Deformität

Hierbei hat das Implantat oft keinerlei Verbindung zur Brustdrüse (da es vollständig unter dem Muskel liegt) und das eigene Brustgewebe „rutscht“ über das Implantat. Diesen Effekt sieht man auch nach Schwangerschaft und Stillzeit, wenn das Brustdrüsengewebe weich und leer geworden ist und über das Implantat rutscht. In manchen Fällen ist ein sogenannter „Etagenwechsel“ ausreichend. Das bedeutet, dass wir dem Implantat am unteren Pol mittels „Doppellagentechnik“ den Kontakt mit der Brustdrüse ermöglichen. Ist das Gewebe sehr weich und leer ist eine Bruststraffung mittels T-Schnitt notwendig, um eine zufriedenstellende Form wiederherzustellen.

– Double-Bubble Deformität

Ursache dafür ist meist eine falsche Implantatauswahl. Wenn das Implantat größer gewählt wird, als die natürliche Brustbasis das zulässt, wird dies in einer sog. Doppelkonturbildung sichtbar: es zeichnet sich oben die natürliche Unterbrustfalte ab und weiter unten eine neue Falte mit dem Ende des Implantates, welches nicht mehr vom eigenen Brustgewebe bedeckt werden kann. Die Implantate müssen entfernt werden und die ursprüngliche Unterbrustfalte wird rekonstruiert. Anschließend können kleinere Implantate – die nun der natürlichen Brustbasis entsprechen – eingesetzt werden.

Mehr Infos auf Youtube

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Bei jedem Wunsch nach einem Implantatwechsel oder einer Implantatentfernung werden zusammen mit Dr. Rolf Bartsch die medizinischen Möglichkeiten und Risiken sowie der Behandlungsablauf und Heilungsverlauf gemeinsam besprochen.

Das sagen unsere Patienten

Ich wollte ein kleineres Implantat haben. Ich fühlte mich bei Dr. Bartsch von Beginn an total gut aufgehoben und bin froh, den Schritt der Operation gewagt zu haben. Das Ergebnis ist einfach nur top, wird von Tag zu Tag immer schöner, es ist einfach ein ganz anderes Körpergefühl und vor allem nicht mehr unnatürlich.

„Ein Implantatwechsel ist bei folgenden Indikationen sinnvoll:

  • Wunsch nach einer größeren bzw. kleineren Brust
  • Kapselfibrose
  • Implantat Ruptur bzw. Implantat Dislokation.

Insbesondere die sog. Breast Implant Illness stellt eine Indikation für die komplette Entfernung der Implantate dar. Auch der Wunsch nach kleineren Implantaten kann zuerst eine Implantatentfernung, und nach ca. 3-6 Monaten eine Re-Implantation erforderlich machen.“

Warum Dr. Bartsch?

Wir sagen immer: „das Bauchgefühl muss stimmen“. Lassen Sie sich von Ihrem Instinkt leiten. Doch es gibt auch ein paar harte Fakten sie Ihnen eine mögliche Entscheidung leichter machen können:  

  • Erfahrung: Mehr als 1.000 Brusteingriffe in den letzten 10 Jahren 
  • Sicherheit: durch ein professionelles Team, Narkoseambulanz und eine spezialisierte Klinik 
  • Erreichbarkeit: Dr. Rolf Bartsch ist 24 Stunden für Sie per Messenger unter +4369911222000 erreichbar 
  • Technik: OP-Planung mittels 3D Scan 
  • Innovation: Dr. Bartsch ist Trainer für Brustchirurgie beim European College of Aesthetic Medicine & Surgery und Speaker auf internationalen Kongressen.

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ca. 1 Stunde

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3 (SKALA 1-10)

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Implantatentfernung  und Implantatwechsel auf Anfrage

Erstgespräch für neue Patienten: € 50.-

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